NACHRICHTENAktuellesDialog Stadt - Wirtschaft "Mobility City Ratingen" am 12.03.2019

Dialog Stadt - Wirtschaft "Mobility City Ratingen" am 12.03.2019

Mit vielen unterschiedlichen Facetten des Themas "Mobilität" befasste sich die siebte Veranstaltung der gemeinsam von städtischer Wirtschaftsförderung und UVR durchgeführten Reihe „Dialog Stadt – Wirtschaft“, die am Dienstag, 12. März 2019 bei der DKV Mobility Services Group in Ratingen-Ost stattfand. Unter dem Thema "Mobility City Ratingen" beleuchteten vier Referenten ganz unterschiedliche Aspekte.

Nach der Begrüßung durch DKV-Geschäftsführer Dr. Werner Grünewald und Bürgermeister Klaus Pesch stellte UVR-Vorstandsvorsitzender Olaf Tünkers am Beispiel seines Unternehmens dar, welche Stellschrauben man nutzen kann, um als Unternehmer dazu beizutragen, den Verkehrsinfarkt zu verhindern. Das könne von neuen Arbeitszeitmodellen über Home Office, Kostenbeiträge für Arbeitnehmer-Parkplätze und finanzielle Anreize für E-Bikes bis zur Nutzung von Apps für Mitfahrzentralen und Car-Sharing-Angebote reichen. Ganz wichtig für Ratingen sei aber die Wiederöffnung der Weststrecke für den schienengebundenen öffentlichen Personenverkehr.

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v. l.: Jürgen Meereis, Jochen Kral, Martin Gentzsch, Alexander Rebs, Dr. Werner Grünewald, Klaus Pesch, Olaf Tünkers (Foto: Achim Blazy)

Jürgen Meereis (IPP ESN Power Engineering GmbH) stellte das Ergebnis der Unternehmensbefragung zum Elektromobilitätskonzept Ratingen vor und verglich dieses auch mit anderen Studien. Er erläuterte, dass viele der bisheringen Hemmnisse in Bezug auf den Einsatz der E-Mobilität bereits Geschichte sind bzw. nunmehr wegfallen, so dass der Anwendungsbereich und die Einsatzmöglichkeiten erheblich steigen werden. Das betreffe sowohl finanzielle Aspekte als auch die Frage der Reichweiten neuer Fahrzeuge, da der weitaus größte Teil der Fahrzeuge täglich nicht mehr als 200 km zurücklege. Diese stelle für viele aktuelle Fahrzeugmodelle kein Problem mehr dar.

Mit den aktuellen Planungsständen und Herausforderungen in Ratingen in Bezug auf den Verkehr befasste sich sodann der Ratinger Baudezernent Jochen Kral. Sehr umfassend und anschaulich stellte er die verkehrlichen Problemfelder in unserer Stadt dar und wies darauf hin, dass die meisten Verkehrsprobleme bei den Übergängen von den umgebenden Autobahnen auf die innerstädtischen Straßen bestehen. Er zeigte auf, dass man sich bereits ausgiebig mit umfassenden Lösungsansätzen befasst habe. Die Stadt sei daher auf gutem Wege, sowohl den zu- als auch abfließenden Berufsverkehr an den bekannten Nadelöhren in den Griff zu bekommen. Daneben gehe es aber auch darum, die ungefähr zehn Prozent der Ratinger Bevölkerung mitzunehmen, die kein Fahrzeug haben und auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind.

Christopher Schäckermann, Head of Product Management eMobility Services bei DKV, stellt abschließend den DKV Fleet Energizer vor. Mit dieser eMobility Lösung für Unternehmen werde das Unternehmen einen Full Service für die europaweite E-Mobilität anbieten und den für Nutzer unübersichtlichen und zersplitterten Markt vereinfachen - mit einer einzigen elektronischen Rechnung für alle in Anspruch genommenen Mobilitätsdienste.

Beim anschließenden Get Together mit Imbiss bestand wieder die Möglichkeit, sich mit den Referenten und anderen Unternehmensvertretern auszutauschen. Informationsstände hatten sowohl das Car Sharing Unternehmen Greenwheels als auch die Stadtwerke Ratingen mit einem Knüllerangebot zum Leasing eines e-smart aufgebaut. Außerdem gab es Informationen zur gemeinsamen Nutzung von Lastenrädern durch die Sigo GmbH.

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Bei Interesse können Sie sich als Mitglied im UVR die Präsentationen der Referenten aus dem UVR-Extranet herunterladen.

 
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