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UVR-Forum mit Flughafenchef Dr. Dohm am 10. Mai 2016

 

Mehr als einhundert Gäste aus Unternehmerschaft, Poltitik, Verwaltung und Verbänden konnte UVR-Vorstandsvorsitzender Olaf Tünkers beim UVR-Forum am 10. Mai 2016 begrüßen. Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf, erläuterte die Hintergründe des Flughafenantrags auf Kapazitätserweiterung. Dass das Thema auch von überregionalem Interesse ist, zeigte unter anderem die Anwesenheit der Bürgermeister von Ratingen, Heiligenhaus und Velbert. Auch der neue Hauptgeschäftsführer der IHK zu Düsseldorf, Gregor Berghausen, nahm an der Veranstaltung teil, ebenso wie Vertreter der Parteien aus Landtag und Stadtrat.

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v. l.: Olaf Tünkers, Dr. Ludger Dohm

Anhand vieler Beispiele zeigte Dr. Dohm, welche Schwierigkeiten die bisherige Deckelung von Starts und Landungen in den Früh- und Abendstunden dem Flughafen bereitet. Die Nachfrage nach Slots in den Früh- und Abendstunden übertreffe die bisher möglichen Starts und Landungen erheblich. Ein wichtiges Ziel der Flexibilisierung in Spitzenzeiten sei es, verspätete Landungen zu verhindern. Mit einer prognostizierten jährlichen Zunahme des Luftverkehrs in Deutschland von drei Prozent bis 2030 steige die Nachfrage trotz größer und leiser werdender Flugzeuge gerade zu den Tagesrandzeiten weiter an.

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Dr. Ludger Dohm
UVR-Vorsitzender Olaf Tünkers wies darauf hin, dass es für den effektiven Einsatz seiner Mitarbeiter unabdingbar sei, dass sie morgens zu einem Reparatur- und Montageeinsatz in Europa starten und abends wieder in Düsseldorf landen könnten. Auch seien Direktflüge im Interkontinentalverkehr wichtig; bei Umsteigeverbindungen verliere man leicht je einen Arbeitstag auf dem Hin- und auch auf dem Rückflug.

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Dr. Dohm erläuterte bei der Veranstaltung im neuen Hauptquartier von Mitsubishi Electric auch, warum die bisher weit im Voraus notwendige Anmeldung der zweiten Startbahn völlig unpraktikabel sei. Immer wieder komme es zu Ereignissen, auf die der Flughafen und die Luftfahrtgesellschaften keinen Einfluss hätten, seien sie wetterbedingt oder aufgrund von Vorfällen an anderen Flughäfen. Dann sei es im Interesse aller, dass schnell reagiert und Flugzeuge im Zweibahnverkehr kurzfristig sicher gelandet werden können. Georg Jennen, General Manager der German Branch von Mitsubishi Electric, betonte, dass die Nähe des Unternehmens zum Flughafen und eine gute auch interkontinentale Fluganbindung die wichtigsten Faktoren der Standortentscheidung gewesen seien.

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Georg Jennen

Bei Interesse senden wir Ihnen die Präsentation von Herrn Dr. Dohm gern zu. E-Mail an Juliane Zurhorst unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  genügt.

 
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