NACHRICHTENAktuelles

"Nach der US-Wahl - wie wird 2021?" mit Dr. Jörg Krämer am 25.11.2020

Einen profunden Ausblick auf das Jahr 2021 gab am Mittwoch, 25. November 2020 der Chefvolkswirt der Commerzbank AG, Dr. Jörg Krämer, in einer Videokonferenz mit dem Titel "Nach der US-Wahl - wie wird 2021?".

Dr. Krämer ist den Ratinger Unternehmern gut bekannt, seit er den Gastvortrag beim UVR-Neujahrsempfang 2015 gehalten hat. Unaufgeregt und unterlegt mit vielen Fakten erläuterte er den Ratinger Unternehmensvertretern, was der Ausgang der US-Wahl für Europa und die Weltwirtschaft bedeutet. So werde der Protektionismus für die amerikanische Wirtschaft sicher bleiben, jedoch hoffe man auf die Rückkehr des Multilateralismus, wie er vor Trump bestand, und auf positive Veränderungen in der Klima- und Umweltpolitik.

In China sinke die Erwerbsbevölkerung in den kommenden Jahren weiter, die Produktivität werde dort nur noch sehr langsam steigen. In Deutschland werde der Winter nochmals eine wirtschaftliche Herausforderung sein, im Frühjahr und Sommer sei jedoch mit einer schnellen Verbesserung zu rechnen. 2021 werde daher zweigeteilt sein, die Chancen für einen "goldenen Herbst" stünden gut.

Die EZB werde ihr Anleihe-Kaufprogramm PEPP nochmals um 600 Mrd. Euro für sechs Monate ausweiten, die Zinsen blieben daher auf einem niedrigen Niveau. Nur auf sehr lange Sicht stelle die sinkende globale Arbeitsbevölkerung ein Inflationsrisiko dar.

Wegen der niedrigen Zinsen sei der Aktienmarkt noch nicht ausgereizt, der Dollar sei jedoch hoch bewertet und angreifbar, wenn er seinen Zinsvorteil verliere.

Bei Interesse können Sie die Präsentation von Herrn Dr. Krämer bei uns unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  anfordern.

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"Gesund führen - Wie geht das?" - Webinar am 03.11.2020

Der UVR-Arbeitskreis "Personal und Recht" kam am Donnerstag, 3. November 2020 per Videokonferenz zusammen.

Rainer Brandt, Business Coach und Change Management Consultant, informierte die Personalleiter der UVR-Mitgliedsunternehmen zum Thema "Gesund führen - Wie geht das?". Gerade in Zeiten, in denen viele Mitarbeitende durch Remote Working, Homeoffice und Kinderbetreuung häufig Doppelbelastungen ausgesetzt sind, stellt sich die Frage, wie Führungskräfte die Gesundheit ihrer Mitarbeiter erhalten können. Herr Brandt, der mehr als 25 Jahre als Personalleiter und in der Aus- und Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften in technisch innovativen Unternehmen tätig war, gab viele Tipps für Fürsorgegespräche und richtiges Feedback. Er wies darauf hin, dass Mitarbeiter sich am Verhalten ihrer Führungskraft orientieren, weshalb richtige Führung besonders wichtig ist. Der Kampf um die besten Köpfe erfordere es, fair mit den Mitarbeitenden umzugehen, diese an Planungs- und Entscheidungsprozessen partizipieren zu lassen und auch die Life Balance angemessen zu berücksichtigen.

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Bei Interesse können Sie die Präsentation von Herrn Brandt per E-Mail beim UVR anfordern.

Über aktuelle Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht berichtete im Anschluss UVR-Arbeitsrechtsexperte und Fachanwalt für Arbeitsrecht Hakan Cetin.

 

Dialog Stadt - Wirtschaft: Videokonferenz am 28.10.2020

Wie bereits im Frühjahr fand auch die 10. Veranstaltung der gemeinsam von städtischer Wirtschaftsförderung und UVR durchgeführten Reihe „Dialog Stadt – Wirtschaft“ am Mittwoch, 28. Oktober 2020 in der Form einer Videokonferenz statt.

Nach der Wiederwahl von Bürgermeister Klaus Konrad Pesch nutzten die Ratinger Unternehmensvertreter die Gelegenheit, sich über die Agenda des Bürgermeisters für die kommenden fünf Jahre zu informieren. Dazu gehören neben dem Ausbau des Platzangebots an Kindertagesstätten auch die Förderung des Wohnungsbaus, wobei man auch neue genossenschaftliche Wege gehen will. Trotz der nicht unerheblichen Einbrüche bei den Gewerbesteuervorauszahlungen durch die Coronakrise, über die Kämmerer Martin Gentzsch berichtete, will die Stadtspitze den Gewerbesteuerhebesatz nicht erhöhen. Allerdings setze dies voraus, dass keine neuen zusätzlichen Projekte vom ebenfalls neu gewählten Stadtrat beschlossen würden.

Baudezernent Jochen Kral berichtete von der Vielzahl laufender und noch zu beginnender Bauprojekte, sei es die Anbindung des Balcke-Dürr-Geländes, sei es die Verkehrswende unter Einbeziehung des Neubaus der Ratinger Weststrecke. Positiv sei zu bewerten, dass auch die Deutsche Bahn sich nunmehr zu diesem Projekt bekenne. Schwierig bleibe es jedoch, auf dem Hintergrund des Fachkräftemangels geeignete Spezialisten für die Bauverwaltung zu gewinnen.

Viel tut sich auch im Aufgabenbereich von Schul-, Sozial- und IT-Dezernent Rolf Steuwe. Nicht nur seien die Ratinger Schulen nun an das Glasfasernetz angeschlossen, vielmehr würden nun auch digitale Endgeräte an Lehrer und bedürftige Schüler ausgegeben. Die IT-Infrastruktur der Verwaltung verbessere sich nach Abschluss des Vertrags mit einem erfahrenen IT-Dienstleister ebenfalls. Damit könne in den kommenden Jahren auch das Angebot an digitalen Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen erheblich vergrößert werden.

Ratingen werde seine Attraktivität als Bürostandort auch künftig durch seine verkehrliche wie digitale Anbindung nicht verlieren.

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"COVID 19 - Unternehmenskrise überwinden und Haftung vermeiden" am 07.10.2020

Das Coronavirus setzt den Geschäftsmodellen vieler Unternehmen erheblich zu. Gerade erst hat die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung nochmals bis zum Jahresende 2020 ausgesetzt. Eher unbemerkt wurde aber Ende September der Referentenentwurf des Sanierungsrechtsfortentwicklungsgesetzes (SanInsFoG) vorgestellt, das sehr kurzfristig im Jahr 2021 in Kraft treten soll. Welche neuen Möglichkeiten sich für Unternehmer daraus ergeben und was sich zukünftig ändern wird, darüber berichteten im Online-Seminar am 7. Oktober 2020 die Rechtsanwälte Dr. Marc d´ Avoine und Peter Mazzotti von ATN - d´Avoine Teubler Neu Rechtsanwälte.

Die beiden erfahrenen Insolvenzverwalter und Berater in Sanierungs- und Restrukturierungsfällen erläuterten, dass sich durch das in der Reform enthaltene Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz StaRUG neue Möglichkeiten durch die Krisenfrüherkennung und das Krisenmanagement ergeben - und zwar weit vor den bisherigen Möglichkeiten in der Eigenverwaltung und der Regelinsolvenz. Das Restrukturierungsverfahren könne im Einzelfall durch eine gerichtliche Stabilisierungsanordnung unterstützt und somit schon sehr früh eingegriffen werden, bevor ein Unternehmen weiter in Schieflage gerate. Die Referenten hoben hervor, dass durch das neue Verfahren mit seiner Vertraulichkeit die Reputation eines Unternehmens erhalten werden könne, aber auch Gläubiger Vorteile aufgrund der hohen Flexibilität und der raschen Verfahrensdurchführung hätten.

Die Präsentation der Referenten können Sie direkt bei ATN Rechtsanwälte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Âund als Mitgliedsunternehmen im UVR gern bei Juliane Zurhorst Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  anfordern.

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UVR-Newsletter "DIE UNTERNEHMER" 17/2020

Hier können Sie die 17. Ausgabe unseres Newsletters "DIE UNTERNEHMER" herunterladen.

UVR-Newsletter Die Unternehmer 17/2020

 

UVR-SommerSpecial: Besuch der A44-Baustelle am 06.08.2020

Zum dritten Mal konnten sich die Ratinger Unternehmer am 6. August 2020 im Rahmen des UVR-SommerSpecial einen Eindruck vom Fortgang der Arbeiten an der A44 machen. Das Gesamtprojekt wird gemäß aktueller Pressemitteilung des Auftraggebers frühestens 2024 fertiggestellt sein – wenn es keine Klagen gegen den noch ausstehenden Planfeststellungsbeschluss gibt.

Dass die Arbeiten an der Angerbachtalbrücke der A44 derzeit gut vorankommen, davon konnten sich die Unternehmensvertreter bei der Besichtigung der Baustelle nahe der Hofermühle auf Einladung der Bauunternehmung AMAND überzeugen.

Zwischenzeitlich erfolgte der Brückenschlag für die erste Fahrspur, derzeit werden, wie Bauleiter Philip Albers und AMAND-Prokurist Christoph Rösgen erläuterten, die Arbeiten am Stahltrog der zweiten Fahrbahn fortgesetzt. Die Teile werden vor Ort zu etwa 90 Meter langen Segmenten zusammengeschweißt und dann von der Ostseite aus in fünf Verschüben mit einer Geschwindigkeit von acht Metern in der Stunde über die bereits betonierten Pfeiler verschoben. Parallel dazu hat man begonnen, von Westen aus die Betonfahrbahn auf der bereits durchgehenden Fahrbahnseite herzustellen. Nach deren Fertigstellung kann der Baustellenverkehr über diese Brückenseite erfolgen.

Die Ratinger Unternehmer wünschen sich, dass die zuständigen Genehmigungsbehörden den lang ersehnten Planfeststellungsbeschluss möglichst kurzfristig fassen, damit mit dem Trassenausbau begonnen werden kann und es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt.

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Fotos: UVR

 

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